Meine pädagogischen Ansätze

Meine Arbeit basiert auf den pädagogischen Ansätzen von Maria Montessori und Friedrich Fröbel. Ein Zitat von Montessori beschreibt meinen Betreuungsansatz treffend:

                                           "Hilf mir, es selbst zu tun."

Kinder sind von Natur aus neugierig und lernfreudig. Wenn sie die passende Umgebung und Materialien bekommen, können sie sich selbstständig entwickeln. Ich fördere dies durch eine liebevolle Begleitung, die Kindern ermöglicht, ihre Welt selbst zu entdecken.

Zusätzlich greife ich die Ideen von Friedrich Fröbel auf, der das freie Spiel als wesentlichen Bestandteil der Entwicklung sah. Kreativität, Bewegung und Naturerfahrungen stehen in meiner Kindertagespflege deshalb an erster Stelle.


Gesunde Mahlzeiten für kleine Entdecker

Die Mahlzeiten für die Kinder werden täglich frisch zubereitet. Über den Tag verteilt gibt es zwei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten, die eine ausgewogene, kindgerechte Ernährung sicherstellen. Ich achte besonders auf frisches Obst, Gemüse und eine zuckerarme Ernährung.

Zu besonderen Anlässen gibt es auch mal eine kleine Süßigkeit, aber grundsätzlich lege ich Wert auf eine bewusste und gesunde Esskultur. Besondere Ernährungsbedürfnisse, wie Allergien oder Verzicht auf bestimmte Lebensmittel, berücksichtige ich selbstverständlich nach Absprache mit den Eltern.

Meine Qualifikation & Zusammenarbeit mit dem Jugendamt

Seit 2017 besitze ich die offizielle Pflegeerlaubnis des Jugendamtes und bilde mich regelmäßig weiter. Dazu gehören 

  • Erste-Hilfe-Kurse für Kinder
  • Schulungen zu kindgerechter Ernährung
  • Fortbildungen (wie z. B. Kreativ-Workshops für neue Bastel- und Maltechniken)

Als Partner des Jugendamtes profitiere ich von einem wertvollen Austausch mit Fachleuten, regelmäßigen Überprüfungen meiner Räumlichkeiten und Fortbildungen, die meine pädagogische Arbeit bereichern.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern

Ich lege großen Wert auf eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern. Mir ist es wichtig, dass Sie Ihr Kind mit einem guten Gefühl zu mir bringen. Ich ermutige Sie, mir Ihre Wünsche, Erwartungen und Anliegen mitzuteilen – denn wir gehen gemeinsam eine Erziehungspartnerschaft für eine wichtige Entwicklungsphase Ihres Kindes ein.

Ich freue mich darauf, Ihr Kind und Sie kennenzulernen und gemeinsam eine wunderschöne Zeit voller Spiel, Lernen und liebevoller Betreuung zu gestalten!


Eingewöhnung – Ein sanfter Start in die neue Umgebung

Die Eingewöhnung ist eine wichtige und behutsame Phase, in der ich zu jedem Kind eine vertrauensvolle Beziehung aufbaue. Mir ist es wichtig, dass sich sowohl das Kind als auch die Eltern sicher und wohlfühlen. Jedes Kind bekommt die individuelle Zeit, die es braucht, um sich an die neue Umgebung, die anderen Kinder und an mich als neue Bezugsperson zu gewöhnen.

Meine Eingewöhnung orientiert sich am Berliner Modell, das eine sanfte und schrittweise Trennung ermöglicht:

  1. Grundphase – Ein Elternteil begleitet das Kind für etwa drei Tage, während ich vorsichtig Kontakt aufbaue und erste Spielangebote mache.
  2. Erster Trennungsversuch – Am vierten Tag (nie montags) bleibt das Elternteil in der Nähe. Die Reaktion des Kindes entscheidet über die Dauer der Trennung.
  3. Stabilisierungsphase – Ich werde zunehmend die Ansprech- und Spielpartnerin, übernehme erste Versorgungsaufgaben und verlängere die Trennungszeiten schrittweise.
  4. Schlussphase – Das Kind verbringt längere Zeit ohne Elternteil, bis es sich vollständig sicher und geborgen fühlt.

Die Eingewöhnung dauert in der Regel zwei bis vier Wochen, abhängig vom individuellen Tempo des Kindes. Ich nehme mir für jedes Kind die nötige Zeit, um eine sanfte und liebevolle Eingewöhnung zu ermöglichen, sodass es sich geborgen fühlt und voller Freude den neuen Alltag entdecken kann.